Nachhaltige Imkerei

Betriebsweise: Nachhaltig urban Imkern

Nachhaltige Entwicklung wird nicht nur erklärt sondern auch in die Praxis im Rahmen einer Schau-Kleinimkerei umgesetzt. Imkern in der Stadt mit einer dauerhaften Akzeptanz durch die Stadtbewohner, stellt die Bienenhaltung vor große Herausforderungen.  Unsere nachhaltige Betriebsweise, die ökologische, soziale und ökonomische Akspekte berücksichtigt, entwickelt sich daher ständig weiter.

wesensgemäße Bienenhaltung

Umwelt als Ganzes betrachten

Naturnahe Bienenhaltung in der Stadt muss eine wesensgerechte Lebensweise der Bienen aber auch die Nähe zu den Städtern respektiert. So entnehmen wir nur ein Teil des Honigs, denn die Bienen sollen auf eigenen Honig überwintern. Wir überprüfen zudem Umwelt-Auswirkungen.

Imkerei nachhaltig

Wirtschaft neu denken

Es ist uns wichtig regionale Wirtschaft in strukturschwache Gebiete zu stärken.
Die Behausungen wurden herstellt in Thüringen. Die Holzrähmchen produzierten Behindertenwerkstätten. Der Verkauf von Honig und Produkten soll das Projekt langfristig finanzieren.

Mensch und Biene

Miteinander von Biene und Mensch

Der Lebensstil von vielen Städtern hat sich von der Natur weit entfernt. Daher ist es wichtig Mensch und Biene wieder einander näher zu bringen. Dazu gehören Workshops Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Führungen, Schutz der Artenvielfalt und Honig aus der Stadt.


Ein "absolut nachhaltiges Imkern" gibt es nicht. Denn nachhaltige Entwicklung ist ein Prozeß und muss in seiner Umsetzung ständig neu überdacht, erforscht und bewertet werden. Daran wirken wir mit. Das Bienenretter Projekt wurde u.a. von der Deutschen UNESCO Kommission und von der UN-Dekade "Biologische Vielfalt" sowie vom Rat für nachhaltige Entwicklung mit dem Qualitätszeichen "Werkstatt N" ausgezeichnet.

 

Behausungen
aus Holz

Unsere Bienen wohnen in Magazinbeuten aus unbehandeltem Holz. Diese Art des Imkerns gibt es bereits seit über 160 Jahren. Unsere Einfachbeuten nach Dr. Liebig bieten für ein urlbanes Imkeren Vorteile. So lassen sich viele Eingriffe auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig ist eine optimale Hygiene gewährleistet.

Waben aus Naturbau

Unsere Bienen dürfen selbst bauen, wir lassen Naturwabenbau zu. Manchmal müssen wir jedoch z.B. mit Wachstreifen untersützten. Im Brutraum mit 'doppeltem Zandermaß' haben Königin und Volk viel Platz. Unsere Bienen haben keinen Stress durch Wanderungen. Die Behausungen bleiben dort wo sie sind.

Varroa unter Kontrolle halten

Die Bienen sind durch die fast weltweit verbreitete parasitäre Varroa-Milbe auf eine Behandlung durch den Menschen angewiesen, sonst würden sie früher oder später sterben. Nur die organische Milch-, Oxal- und Ameisensäure, die auch die Öko-Verordnung erlaubt, setzen wir gegen die Varroa-Milbe ein.


 

Mehr zu dem Thema findest Du im Blog des Bildungsprojekts: